Niedertemperaturkessel

Der Niedertemperaturkessel ist eine Weiterentwicklung des früher üblichen Konstanttemperaturkessels (alte Bezeichnung: Standard-Kessel). Konstanttemperaturkessel werden während der gesamten Betriebszeit auf 70°C bis 90 °C gehalten. Das führt zu unnötig hohen Abgas- und Abstrahlverlusten. Die Vorlauftemperatur des Heizkreises lässt sich über einen Mischer einstellen. Dagegen wird bei der Niedertemperaturtechnik die Kesseltemperatur bei steigender Außentemperatur abgesenkt. Eine Regelung sorgt dafür, dass das Kesselwasser jeweils nur so weit erwärmt wird, wie es notwendig ist, um das Haus bei der gerade herrschenden Außentemperatur zu beheizen.

Niedertemperaturkessel erreichen Nutzungsgrade von 91 – 94 %, Brennwertgeräte sogar von 103 – 108 % (Auslegungstemperaturen 40 °C / 30 °C).
Niedertemperaturkessel gibt es überwiegend in den folgenden Bauarten:

  • Gaskessel mit atmosphärischem Brenner
  • Gaskessel mit Gebläsebrenner
  • Gas-Etagenheizung (Umlauf-Gaswasserheizer)
  • Ölkessel mit Gebläsebrenner

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